Uwe Bolls neuester Film sorgt für erhebliche Kontroversen
Der umstrittene deutsche Filmemacher Uwe Boll (Schwerter des Königs – Dungeon Siege, Tunnel Rats) ist bekannt für seine Bereitschaft, zu provozieren. Und mit seinem neuesten Werk gelingt ihm das erneut. Der Action-Krimi-Thriller mit dem Titel „Citizen Vigilante“, in dem nach dem Vorbild von Filmen wie „Death Wish“ ein einsamer amerikanischer Rächer zur Waffe greift, um auf seine Weise mit kriminellen Elementen abzurechnen (diesmal vor dem Hintergrund des heutigen Europas), hat in Bolls Heimat Deutschland aufgrund der Darstellung brutaler Gewalt und seiner gegen Einwanderung gerichteten Botschaft keine Altersfreigabe erhalten und wurde damit praktisch verboten.
Der Thriller, in dem Armie Hammer („Call Me by Your Name“, „The Lone Ranger“) die Hauptrolle des selbsternannten Rächers Sanders spielt – der aufgrund eigener Kontroversen in Hollywood in Ungnade gefallen war –, findet jedoch trotz vernichtender Kritik seitens der Journalisten beim Publikum Anklang. Der Film startete am 19. Juni in den Vereinigten Staaten dank der Firma Quiver in begrenztem Kinostart sowie auf VOD und schaffte es vor einigen Tagen sogar auf den zweiten Platz der Zuschauercharts auf Apple TV. Nun hat sich auch der Milliardär Elon Musk in die Angelegenheit eingeschaltet, der den Film am Freitag „gesegnet“ hat, indem er ihn für 48 Stunden kostenlos auf seinem Netzwerk X zum Anschauen veröffentlichte.
Bereits am Samstag schaltete sich Uwe Boll selbst auf dem Netzwerk X ein, als er bekannt gab, dass er für das Jahr 2027 die Fortsetzung „Citizen Vigilante 2“ plane. Ob er die Fortsetzung tatsächlich so schnell fertigstellen kann, steht noch in den Sternen. Allerdings ist Boll für seine Effizienz und seine hohe Produktionsfrequenz bekannt, es wäre also keine Überraschung, wenn die Fortsetzung des Films, über den derzeit viel gesprochen wird, tatsächlich eher früher als später entstehen würde. Auf die Information, ob beispielsweise Armie Hammer wieder mit von der Partie sein wird, müssen wir jedoch noch warten. Darüber hinaus soll Boll auch Fortsetzungen seiner Werke „First Shift“ aus dem Jahr 2024 und „House of the Dead“ aus dem Jahr 2003 vorbereiten.